Warum wir Marvé erfunden haben
Bisher arbeiten wir vor allem für Handwerksbetriebe. Mit Marvé zeigen wir, wie wir für ein Unternehmen arbeiten, dessen Kunden viel Geld ausgeben und sehr genau hinsehen. Ein Makler für Häuser im Ausland eignet sich dafür gut, weil er mehr leisten muss, als ein Exposé zu schreiben. Er begleitet seine Käufer durch eine fremde Sprache, durch Verträge, Steuern und Behörden.
Das Ziel
Die Website soll aus einem Besuch ein Gespräch machen. Sie richtet sich an deutschsprachige Käufer, die ein zweites Zuhause am Mittelmeer oder an einem See suchen und denen die Architektur so wichtig ist wie die Lage. Meist entscheiden sie zu zweit, abends am Laptop oder unterwegs am Telefon. Deshalb führt jeder Weg auf der Seite zu einer Ansprechperson und zu einem einzigen Formular, in dem das Anliegen schon vorausgewählt ist.
Die Botschaft
Marvé arbeitet wie eine Galerie, die wenige Werke vertritt und jedes davon gut kennt. Ein Haus kommt nur ins Angebot, wenn Lage und Architektur überzeugen. Wer im Ausland kauft, hat bei Sprache, Verträgen und Behörden eine Ansprechperson, die Deutsch spricht.
Der Ton der Marke folgt daraus. Er ist ruhig, höflich und genau, wie ein Brief aus einem guten Büro in Palma. Die Texte nennen Baujahr, Material und den Weg zum Wasser und kommen ohne Wörter wie „exklusiv“ oder „traumhaft“ aus.
Die Haltung
Lage
Jedes Exposé beschreibt in ganzen Sätzen den Weg zum Wasser, die Ausrichtung und die Nachbarschaft.
Architektur
Häuser werden mit Baujahr, Architekturbüro, Material und Grundriss gezeigt.
Auswahl
Marvé betreut wenige Häuser zur selben Zeit und nimmt nicht jedes angebotene Haus auf.
Klarheit
Preise stehen offen da, wo der Eigentümer zustimmt. Ablauf und Nebenkosten im Ausland sind verständlich erklärt.
Name und Zeichen
„Mar“ ist das Meer, „ver“ heißt auf Spanisch sehen. Marvé heißt also das Meer sehen.
Das Zeichen zeigt eine Mauer am Mittelmeer mit zwei Bogenöffnungen, durch die der Horizont läuft. Die Sonne steht nur in der rechten Öffnung, denn von vielen Ausblicken zeigt Marvé den einen. In den beiden Bögen steckt das m des Namens, und dasselbe m aus zwei Halbkreisen findet sich in der Wortmarke wieder. Für kleine Größen wie das Favicon gibt es eine eigene Fassung mit breiteren Öffnungen.
Das Erscheinungsbild
Terrakotta steht für die Mauer, ein tiefes Grün für das Meer, Kalkweiß ist der Grund. Die Schriften sind Funnel Display und Funnel Sans. Aus dem zerlegten Zeichen entsteht ein Muster aus Doppelbögen, in dem nur ein Fenster eine Sonne trägt. Alles zusammen steht in einem Markenhandbuch, als Webseite und als PDF.






Die Marke im Einsatz
Wir haben sechs Dinge gestaltet, die ein Büro wie Marvé tatsächlich braucht. Die Szenen sind in Blender gebaut und mit einem Bildmodell nachbearbeitet, Logo und Druck stammen aus unseren Vorlagen.






Die Website
Marvé hat eine einzige Seite mit einem Menü, das sich wie ein Vorhang öffnet. Oben steht die Wortmarke senkrecht am Rand eines großen Bildes. Darunter folgen die Regionen und acht Häuser mit einem Filter. Das Exposé öffnet sich an Ort und Stelle, mit Grundriss und einer Beschreibung der Lage. Häuser, die nicht öffentlich angeboten werden, liegen hinter geschlossenen Bögen, die sich erst nach einer Anfrage öffnen.
Auf dem Handy ist die Seite bewusst kürzer. Sie zeigt eine Auswahl der Häuser, die übrigen erscheinen auf Wunsch, und die Anfrage bleibt in Daumenreichweite.



Was wir gemacht haben
- Markenkern, Zielgruppen und Region
- Name mit Prüfung auf Verwechslung
- Logo mit Zeichen, Wortmarke und Kleinfassung
- Farben, Schrift, Muster und Markenhandbuch
- Sechs Drucksachen und Gegenstände
- Website-Konzept, Texte und Gestaltung in Figma
- Bau in Webflow, mit einem kleinen eigenen Skript für Filter und Exposé
Ein Konzeptprojekt
Marvé ist ein Konzeptprojekt. Häuser, Bilder, Ansprechperson und Preise sind erfunden.
