Regional gefunden werden: das Google-Unternehmensprofil

Bevor jemand Ihre Website sieht, sieht er Ihren Eintrag bei Google: Name, Sterne, Öffnungszeiten, Fotos. Dieser Ratgeber zeigt in fünf Schritten, wie Sie das Unternehmensprofil in einer Stunde in Ordnung bringen und danach mit wenig Aufwand pflegen.

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Oktober 2026

von Golwich Digital

Eine Kartennadel auf einer runden Scheibe mit Straßenraster (KI-generierte Grafik)
Bild: KI-generiert

    Was das Unternehmensprofil ist

    Wer nach einem Betrieb in seiner Nähe sucht, sieht bei Google zuerst nicht die Website, sondern den Kasten daneben oder die Karte mit drei Einträgen: Name, Bewertung, Öffnungszeiten, Fotos, ein Knopf zum Anrufen. Das ist das Google-Unternehmensprofil, früher „Google My Business". Für regionale Betriebe entscheidet es öfter über den ersten Kontakt als die eigene Seite. Es ist kostenlos, und die meisten Profile sind schlecht gepflegt. Das ist Ihre Chance.

    Schritt eins: das Profil beanspruchen

    Suchen Sie bei Google nach Ihrem Betrieb. Gibt es einen Eintrag, steht dort oft „Inhaber dieses Unternehmens?". Darüber beanspruchen Sie das Profil und bestätigen, dass Sie dazugehören: per Postkarte, Telefon, E-Mail oder Video, je nachdem, was Google anbietet. Gibt es keinen Eintrag, legen Sie ihn unter business.google.com an. Rechnen Sie mit einigen Tagen bis zur Bestätigung.

    Schritt zwei: die Grunddaten

    • Name. Genau so, wie er am Gebäude und im Impressum steht. Keine Zusätze wie „günstig" oder Ortsnamen, das verstößt gegen die Regeln und kann das Profil sperren.
    • Kategorie. Die wichtigste Einstellung. Wählen Sie die genaueste Hauptkategorie, etwa „Tischlerei" statt „Handwerker", und ergänzen Sie bis zu neun Nebenkategorien. Welche Hauptkategorie die vorderen Betriebe Ihrer Branche nutzen, sehen Sie in deren Profilen.
    • Adresse und Einzugsgebiet. Betriebe, zu denen Kunden kommen, etwa mit Laden, Praxis oder Ausstellung, geben die Adresse an. Wer nur beim Kunden arbeitet, blendet die Adresse aus und nennt stattdessen ein Einzugsgebiet; so verlangen es die Richtlinien von Google.
    • Öffnungszeiten. Müssen mit Website und Aushang übereinstimmen. Feiertage und Urlaub pflegen Sie als Sonderzeiten. Nichts ärgert Kunden mehr als eine verschlossene Tür bei „geöffnet".
    • Telefon und Website. Die Nummer, die wirklich jemand abnimmt, und die Startseite oder eine passende Unterseite.

    Schritt drei: Beschreibung, Leistungen, Fotos

    Die Beschreibung darf 750 Zeichen lang sein. Schreiben Sie, was Sie tun, für wen und was Sie unterscheidet, in Sätzen, die ein Mensch liest. Keine Aufzählung von Suchbegriffen. Unter „Leistungen" tragen Sie ein, was Sie anbieten, mit kurzer Beschreibung, am besten mit denselben Namen wie auf Ihrer Website; Google zeigt das bei passenden Suchen.

    Fotos entscheiden, ob jemand klickt. Zeigen Sie das Gebäude von außen, damit man es findet, das Innere, das Team und die Arbeit. Eigene Fotos, nicht aus dem Katalog.

    Schritt vier: Bewertungen

    Bewertungen sind das Sichtbarste am Profil und einer der stärksten Hebel für die Platzierung. Die einfachste Methode: Bitten Sie zufriedene Kunden direkt nach dem Auftrag darum, mit dem Link, den Google Ihnen im Profil unter „Bewertungen anfordern" gibt. Antworten Sie auf jede Bewertung, auch auf die guten, in ein, zwei Sätzen. Auf schlechte sachlich und kurz; künftige Kunden lesen Ihre Antwort, nicht die Beschwerde.

    Was Sie nicht tun sollten: Bewertungen kaufen, Mitarbeiter bewerten lassen, Gutscheine oder Rabatte gegen Sterne tauschen. Das verbieten die Richtlinien von Google, und eine Sperre des Profils kostet mehr, als fünf gekaufte Sterne je bringen.

    Bewertungen auf der Website. Ihre Google-Bewertung gehört auch auf Ihre Website, sichtbar und mit Link zum Profil. Wir binden sie so ein, dass keine Daten Ihrer Besucher an Google fließen. Erstgespräch buchen

    Schritt fünf: dranbleiben

    Ein Profil, das einmal eingerichtet und dann vergessen wird, veraltet: Sonderzeiten fehlen, Fragen bleiben unbeantwortet, die Fotos zeigen einen Stand von vor Jahren. Neue Fotos, Antworten auf Bewertungen und aktuelle Öffnungszeiten zeigen Kunden, dass hier jemand da ist. Beiträge im Profil können Angebote zeigen; für die Platzierung bringen sie nach allem, was Tests zeigen, wenig. Eine halbe Stunde im Monat reicht. Wenn Sie die nicht haben, ist das eine Aufgabe, die wir in der laufenden Betreuung übernehmen.

    Profil und Website gehören zusammen

    Das Profil bringt den ersten Blick, die Website den zweiten. Beide müssen dasselbe erzählen: gleiche Leistungen, gleiche Öffnungszeiten, gleiche Adresse, gleiche Telefonnummer. Widersprüche kosten Vertrauen bei Kunden und bei Google. Auf der Website hilft zusätzlich eine eigene Seite je Leistung, damit Google Sie auch zeigt, wenn jemand „Tischlerei Rheinbach" sucht und nicht nur Ihren Namen.

    Häufige Fragen

    Kostet das Unternehmensprofil etwas?

    Nein. Das Profil ist kostenlos. Anrufe, die Ihnen ein Angebot für „Google-Eintrag optimieren" gegen Gebühr machen, kommen nicht von Google.

    Ich arbeite von zu Hause. Muss ich meine Adresse zeigen?

    Nein, und wenn keine Kunden zu Ihnen kommen, sollten Sie es auch nicht. Sie blenden die Adresse aus und geben ein Einzugsgebiet an. Die Bestätigung durch Google läuft trotzdem über die Anschrift.

    Wie schnell wirkt sich das aus?

    Änderungen am Profil sind meist innerhalb weniger Tage sichtbar. Die Platzierung in der Karte verbessert sich über Wochen, wenn Bewertungen dazukommen und die Angaben vollständig sind.

    Und jetzt. Wenn Sie wissen wollen, wie Ihre Website und Ihr Profil zusammenspielen: Der Check zeigt es in einer Minute. Fehlt die Website noch oder ist sie in die Jahre gekommen: Website erstellen lassen: Kosten, Ablauf, Anbieter. Website prüfen lassen

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