Website erstellen lassen: Kosten, Ablauf, Anbieter

Eine eigene Website gehört für jeden Betrieb zum Standard. Die Angebote reichen vom kostenlosen Baukasten bis zur fünfstelligen Agenturlösung. Dieser Ratgeber ordnet die Kosten ein, erklärt den Ablauf eines Website-Projekts und zeigt, worauf Sie bei der Wahl des Anbieters achten sollten.

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Oktober 2026

von Golwich Digital

Eine kleine Waage: links gestapelte Münzen, rechts ein Haus (KI-generierte Grafik)
Bild: KI-generiert

    Was eine Website kostet

    Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, was die Seite tun soll. Eine Seite, die Adresse, Öffnungszeiten und Telefonnummer zeigt, ist etwas anderes als eine Seite, die Termine annimmt, Anfragen vorsortiert und bei Google für Ihre Leistungen gefunden wird.

    Grob lassen sich drei Preislagen unterscheiden. Ein Baukasten kostet wenige Euro im Monat und Ihre eigene Zeit, oft mehr davon als gedacht. Ein Freelancer baut eine kleine Seite für einen drei- bis vierstelligen Betrag. Eine Agentur mit Konzept, Texten, Gestaltung und Betreuung liegt im vier- bis fünfstelligen Bereich. Innerhalb jeder Lage entscheidet der Umfang: Anzahl der Seiten, eigene Texte und Bilder, Anbindungen an Kalender, Warenwirtschaft oder Buchungssysteme.

    Wichtiger als die erste Zahl ist die zweite: Was kostet die Seite in den Jahren danach? Dazu mehr im Abschnitt über laufende Kosten.

    Baukasten, Freelancer oder Agentur

    • Baukasten
      Passt, wenn: Sie schnell etwas Sichtbares brauchen und Zeit für die Pflege haben.
      Was Sie einplanen: Monatsbeitrag, viele Abende, eine Seite, die aussieht wie tausend andere.
    • Freelancer
      Passt, wenn: Sie eine kleine Seite mit klaren Vorgaben wollen und Texte und Bilder selbst liefern.
      Was Sie einplanen: Einmalbetrag, danach oft niemand, der die Seite betreut.
    • Agentur
      Passt, wenn: Die Website Anfragen bringen und mit dem Betrieb wachsen soll.
      Was Sie einplanen: Höherer Einmalbetrag, ein Ansprechpartner, laufende Betreuung als eigenes Angebot.

    Der Unterschied liegt weniger im Können als in der Verantwortung. Ein Baukasten macht Sie zum Webdesigner. Ein Freelancer liefert ab. Eine Agentur bleibt, wenn sie es ernst meint, auch nach dem Livegang zuständig.

    So läuft ein Projekt ab

    1. Erstgespräch. Was läuft heute, was soll die Seite leisten, wer sind die Kunden. Wir nehmen uns dafür 45 Minuten Zeit; danach wissen beide Seiten, ob es passt.
    2. Entwurf. Bei uns sehen Sie die Startseite als Demo, bevor Sie sich entscheiden. Bei anderen Anbietern gibt es Wireframes oder Layouts als Datei.
    3. Inhalte. Texte und Bilder sind der häufigste Grund für Verzögerungen. Klären Sie früh, wer sie liefert.
    4. Gestaltung und Bau. Aus dem Entwurf wird die Seite, mit allen Unterseiten, Formularen und Anbindungen.
    5. Livegang. Domain, Weiterleitungen von alten Adressen, Eintrag bei Google.
    6. Betrieb. Messen, was passiert, und die Seite Monat für Monat verbessern.

    Abkürzung. Sie möchten Ihre Startseite sehen, bevor Sie einen Anbieter wählen? Für 99 € gestalten wir sie als fertiges Design, das Sie als Bild bekommen. Bei Auftrag angerechnet. Demo für 99 € · Website prüfen lassen

    Woran Sie einen guten Anbieter erkennen

    • Die Seite gehört Ihnen. Im Angebot steht, wem Domain und Inhalte gehören und wie die Seite übergeben wird, wenn Sie wechseln. Fragen Sie danach, bevor Sie unterschreiben.
    • Sie nehmen alles mit, wenn Sie gehen. Die Seite, ihre Inhalte und die Domain, auch wenn Sie den Anbieter wechseln.
    • Es gibt einen Menschen, der erreichbar ist. Kein Ticketsystem, kein Callcenter.
    • Referenzen, die noch online sind. Schauen Sie nicht auf Screenshots, sondern auf lebende Seiten. Laden sie schnell, funktionieren sie auf dem Handy? Unsere stehen unter Arbeiten.
    • Ein klares Angebot. Was ist enthalten, was kostet extra, was passiert nach dem Livegang.

    Laufende Kosten

    Jede Website verursacht laufende Kosten: Domain, Hosting, Updates, Sicherheit, kleine Änderungen. Bei einem Baukasten stecken sie im Monatsbeitrag. Bei einer selbst gehosteten Seite fallen sie an, ob jemand sich kümmert oder nicht. Ungepflegte Seiten sind der Normalfall, nicht die Ausnahme.

    Der Betrag ist weniger wichtig als die Frage, was Sie dafür bekommen. Hosting und Backups sind die Pflicht. Die Kür ist laufende Betreuung: jemand, der die Zahlen liest, Texte nachschärft, neue Leistungen einbaut und die Seite an Ihren Betrieb anpasst. Das ist der Unterschied zwischen einer Seite, die altert, und einer, die besser wird.

    Wann sich eine professionelle Website lohnt

    Wenn Kunden Sie suchen, bevor sie Sie kennen. Wenn Ihre Leistung erklärungsbedürftig ist. Wenn Anfragen, Termine oder Angebote heute über Telefon und Zettel laufen und Zeit kosten. In diesen Fällen zahlt eine gut gebaute Website ihren Preis zurück, meist schneller, als man denkt.

    Sie lohnt sich nicht, wenn Sie ohnehin ausgebucht sind und keine Kapazität für neue Kunden haben. Dann reicht eine schlanke Seite mit Kontakt und Öffnungszeiten, und die darf günstig sein.

    Häufige Fehler

    • Die Seite beschreibt das Unternehmen statt den Nutzen für den Kunden.
    • Es gibt keine klare nächste Handlung: anrufen, anfragen, buchen.
    • Texte und Bilder kommen zu spät, und das Projekt steht monatelang.
    • Nach dem Livegang kümmert sich niemand mehr. Öffnungszeiten stimmen nicht, Formulare landen im Spam.
    • Der Anbieter behält Domain oder Zugänge. Beim Wechsel beginnt alles von vorn.

    Häufige Fragen

    Wie lange dauert eine Website?

    Eine kleine Seite ist in wenigen Wochen live, wenn Texte und Bilder da sind. Größere Auftritte brauchen länger. Den Zeitplan sollten Sie nach dem Erstgespräch schriftlich haben.

    Brauche ich einen Baukasten oder ein System wie Webflow?

    Ein Baukasten reicht, wenn Sie selbst bauen und pflegen wollen. Webflow verbindet freie Gestaltung mit einer Pflege, die auch ohne Technikkenntnisse geht. Den Vergleich im Einzelnen: Webflow oder WordPress.

    Was ist, wenn ich schon eine Website habe?

    Dann lohnt sich zuerst ein Blick auf den Stand: Ladezeit, Mobilansicht, Sichtbarkeit, Vertrauen. Unser Website-Check zeigt es in einer Minute. Oft reicht eine Auffrischung, manchmal ist ein Neuanfang günstiger.

    Wem gehört die Website nach dem Projekt?

    Ihnen. Das sollte im Angebot stehen, zusammen mit der Frage, wo die Seite liegt und wie sie übergeben wird. Bei uns liegt sie während der Betreuung in unserem Webflow-Zugang; endet die Betreuung, übertragen wir sie kostenlos in Ihren eigenen.

    Und jetzt. Im Erstgespräch nehmen wir uns 45 Minuten Zeit und klären, welcher Weg zu Ihrem Betrieb passt. Kostenlos und ohne Folien. Erstgespräch buchen

    Lieber gleich wissen, wo Ihre Seite steht? Der Check ist kostenlos.

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