Eine Website zu haben, reicht nicht mehr
94 % der Handwerksbetriebe in Deutschland haben eine Website (Bitkom Research, Digitalisierung des Handwerks, 2025). Eine zu haben, ist also kein Vorsprung mehr. Den Unterschied macht, ob die Seite gefunden wird, ob sie in wenigen Sekunden sagt, was Sie tun, und ob sie es dem Besucher leicht macht, sich zu melden. Genau daran scheitern die meisten.
Was auf eine Handwerker-Website gehört
- Ein Satz oben auf der Startseite. Was Sie machen und wo: „Bad und Heizung in Bonn, Meisterbetrieb seit 1995." Kein „Herzlich willkommen".
- Eine eigene Seite je Leistung. Badsanierung, Wärmepumpe, Kundendienst. Wer „Wärmepumpe Bonn" sucht, soll auf der Seite zur Wärmepumpe landen, nicht auf der Startseite.
- Ihr Einzugsgebiet. Die Orte, in denen Sie arbeiten, in normalen Sätzen. Keine Liste mit fünfzig Ortsnamen am Seitenende.
- Echte Projekte. Fotos von Ihren Baustellen, mit zwei Sätzen dazu, was gemacht wurde. Das überzeugt mehr als jedes Symbolbild.
- Die Menschen. Wer kommt ins Haus? Ein Foto vom Team und vom Meister schafft Vertrauen, bevor jemand anruft.
- Bewertungen. Ihre Sterne aus dem Google-Profil, sichtbar und mit Link.
- Kontakt auf jeder Seite. Eine Telefonnummer, die man auf dem Handy antippen kann, ein kurzes Formular, auf Wunsch WhatsApp.
- Notdienst, wenn es ihn gibt. Gut sichtbar, mit Nummer und Zeiten.
- Eine Seite für Bewerber. Viele Betriebe suchen dringender Leute als Aufträge. Die Website ist oft der erste Eindruck für Bewerber.
- Die Pflichtseiten. Impressum, Datenschutzerklärung, wo nötig ein Hinweis zur Barrierefreiheit.
Warum viele Handwerker-Websites keine Anfragen bringen
- Sie werden nicht gefunden. Es gibt keine Seiten zu den einzelnen Leistungen, das Google-Profil ist leer oder gar nicht eingerichtet.
- Sie sind auf dem Handy mühsam. Die meisten Besucher kommen vom Telefon. Muss man dort zoomen und suchen, ist der Besucher weg.
- Sie sagen nicht, was der Betrieb macht. Ein großes Bild, ein Slogan, aber kein Wort zur Leistung und zum Ort.
- Es fehlt der nächste Schritt. Die Telefonnummer steht nur im Impressum, das Formular hat zwölf Pflichtfelder.
- Sie sind veraltet. Leistungen, die es nicht mehr gibt, ein „Aktuelles" von vor drei Jahren. Das sagt dem Besucher, dass hier niemand hinschaut.
- Sie sind langsam. Riesige Bilder, ein überladener Baukasten. Wer drei Sekunden auf eine weiße Seite schaut, geht zurück zu Google und klickt den Nächsten an.
Ob Ihre Seite davon betroffen ist, sehen Sie selbst am schnellsten: Öffnen Sie sie auf dem Handy und versuchen Sie, in 30 Sekunden eine Anfrage zu stellen. Die ausführliche Liste steht in den zehn Anzeichen für einen Relaunch.
Gefunden werden in Ihrer Region
Wer einen Handwerker sucht, sucht fast immer mit Ort: „Dachdecker Rheinbach", „Elektriker Bonn Beuel". Google zeigt dann zuerst die Karte mit drei Betrieben und darunter die Websites. Für beides gilt: Google muss verstehen, was Sie machen und wo.
- Google-Unternehmensprofil. Der wichtigste Hebel für die Karte. Wie Sie es in einer Stunde in Ordnung bringen, steht im Ratgeber Google-Unternehmensprofil.
- Leistung und Ort auf der Seite. Im Seitentitel, in der Überschrift, im Text. Natürlich formuliert, nicht in jedem Satz.
- Gleiche Angaben überall. Name, Adresse und Telefonnummer auf Website, Google-Profil und in Verzeichnissen genau gleich.
- Bewertungen. Bitten Sie zufriedene Kunden direkt nach dem Auftrag darum. Regelmäßig neue Bewertungen helfen bei Google und bei den Kunden.
- Schnelle Ladezeit. Google misst sie, und Ihre Besucher spüren sie.
Anfragen, die zu Ihnen passen
Mehr Anfragen sind nur dann gut, wenn es die richtigen sind. Ein Formular, das die drei Fragen stellt, die Sie am Telefon ohnehin stellen, trennt den Kleinauftrag vom Komplettbad, bevor Sie Zeit hineinstecken. Ein Kalender für Besichtigungstermine erspart das Hin und Her am Telefon. Wie das geht und wo Sie anfangen, steht im Ratgeber Abläufe automatisieren.
Ein Beispiel aus unserer Arbeit: Bei Bertram Plus, einem Meisterbetrieb für Bad, Heizung und Elektro in Bonn, prüfen Besucher ihren Bad-Bedarf in zwei Minuten und fragen danach direkt einen Termin im Showroom an.
Selbst pflegen oder pflegen lassen
Eine Handwerker-Website ist nie fertig. Neue Projekte kommen dazu, Leistungen ändern sich, eine Stelle wird frei. Wählen Sie ein System, in dem Sie Texte und Bilder selbst ändern können, ohne einen Techniker zu rufen. Wer dafür keine Zeit hat, gibt es ab: In der laufenden Betreuung übernehmen wir die Pflege, Monat für Monat.
Sehen statt lesen. Sie möchten wissen, wie Ihre Startseite aussehen könnte, bevor Sie etwas beauftragen? Wir gestalten sie als fertiges Design, das Sie als Bild bekommen. Demo-Entwurf anfordern · Website und Umsetzung
Häufige Fragen
Was kostet eine Handwerker-Website?
Das hängt vom Umfang ab: wie viele Leistungsseiten, ob wir die Texte schreiben, ob Anbindungen wie eine Terminbuchung dazukommen. Den Preis nennen wir nach dem Erstgespräch schriftlich, mit allem, was enthalten ist. Wie sich die Kosten allgemein zusammensetzen, steht im Ratgeber Website erstellen lassen.
Wie lange dauert es?
Wenige Wochen, wenn Texte und Fotos zügig kommen. Die Technik ist selten der Engpass, die Inhalte sind es. Deshalb schreiben wir die Texte mit Ihnen.
Brauche ich einen Onlineshop?
Meist nicht. Die meisten Handwerksbetriebe verkaufen keine Ware über das Netz, sondern gewinnen Aufträge. Dafür braucht es gute Leistungsseiten und einen kurzen Weg zur Anfrage.
Reicht ein Baukasten?
Für eine Visitenkarte mit Adresse und Telefon ja. Soll die Seite gefunden werden und Anfragen bringen, stoßen Baukästen schnell an Grenzen, bei der Ladezeit und bei der Gestaltung. Den Vergleich der Systeme finden Sie unter Webflow oder WordPress.
Und jetzt. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf Ihre Seite und sagen, was sie bremst. Wir nehmen uns 45 Minuten Zeit, kostenlos. Erstgespräch buchen
